Umwelt
Nachhaltige Waldbewirtschaftung muss heute vielfältige Anforderungen erfüllen. Holzqualität, Bodenschutz, Gütesicherung, Biotopschutz, Pestizidvernichtung, Artenschutz, etc.
Nur durch angemessene Einkünfte aus dem Wald ist der
Waldbesitzer in der Lage, auf lange Sicht eine umfassend
nachhaltige Waldbewirtschaftung und Pflege zu
gewährleisten.
Aus diesem Grund hat er neben der ökologischen Verantwortung auf eine hohe Wertschöpfung und ökonomischen Erfolg hinzuwirken.
Bei Holzerntemaßnahmen versuchen wir, Schäden an Bestand und
Boden weitestgehend zu vermeiden. Hierfür streben wir an, flächiges Befahren grundsätzlich zu
unterlassen.
Auf Wunsch bauen wir ein dauerhaftes Feinerschließungsnetz auf, das
einem wald- und bodenschonenden Maschineneinsatz
Rechnung trägt. Der Rückegassenabstand sollte 20m nicht unterschreiten. Bei
verdichtungsempfindlichen Böden sind größere
Abstände anzustreben.
Das Bewirtschaften mit unserem Rückepferd ist möglichst immer vorzuziehen. Hiermit läßt sich der Abstand auf bis zu 40m erhöhen.
Das Befahren zusätzlich zur Holzernte (Bodenbearbeitung,
Pflanzung, Saat) begrenzen wir auf das unbedingt erforderliche
Ausmaß. Bei verdichtungs-empfindlichen
Böden gestalten wir das Befahren bodenschonend (geringe
Bodenfeuchtigkeit, bodenpfleglicher Maschineneinsatz).
Kriterien für die Bodenpfleglichkeit des Maschineneinsatzes sind
z.B. geringer Reifeninnendruck, geringe Radlast, möglichst
Breitreifen, möglichst großer Reifendurchmesser.
Biologisch schnell abbaubare Kettenhaftöle und Hydraulikflüssigkeiten verwenden wir, sofern technisch sinnvoll und möglich. Notfall-Sets mit einer ausreichender Auffangkapazität für Ölhavarien werden stets an Bord der Maschine mitgeführt.
